Ein weisses Blütenmeer

Geschrieben am 25 April 2015 | 7 Kommentare

Für wenige Wochen im Jahr wird der Garten von einer weißen Blütenwolke umhüllt. Wenn die Obstbäume blühen – meine und die meiner Nachbarin. Sie hat mitgekriegt, wie gerne ich fotografiere und ruft mich immer, wenn bei ihr auch etwas blüht. Jetzt bewundern wir dieses Schauspiel der Natur, bis es bald Kirschen, Äpfel, Birnen und Pfirsiche gibt. Geniesst den Frühling! Weiter »

Venedig kulinarisch

Geschrieben am 17 April 2015 | 15 Kommentare

Ich muss natürlich der kulinarischen Seite Venedig einen extra Post widmen. Wenn auch nur kleine “Häppchen”, da die Zeit einfach nicht ausgereicht hat. Gestern sprach ich mit einem Engländer, der hier in der Pfalz lebt und auch über Ostern zum ersten Mal in Venedig war. Wir haben unsere Eindrücke geteilt und wir waren uns über viele Dinge einig, bis er sagte:  “A little bit smelly, wasn’t it?” Ich hingegen habe noch den leckeren Duft von Essen in jeder Gasse in Erinnerung. Überall roch es nach gutem Essen.

Mein einziger Wunsch war es, den Rialto-Markt zu fotografieren bis ich umfalle! Wir sind mit der Gondel dort angekommen (es gibt an verschiedenen Stellen der Stadt einen Gondel-Service für 2 Euro, mit dem man auf die andere Kanalseite kommt und das gleichzeitig ein kurzes, aber intensives Erlebnis schenkt!) Ich bin wirklich geübt im Fotografieren von vollen Märkten und habe dabei normalerweise eine Engelsgeduld, aber bei diesem Markt musste ich kapitulieren. Weiter »

Venedig. Das erste Mal.

Geschrieben am 16 April 2015 | 24 Kommentare

“Echt? Du warst noch nie in Venedig?” Das klang irgendwie unmöglich für eine Italierin. Aber bei all den Reisen von Norden nach Süden und umgekehrt habe ich mich nie Richtung Osten bewegt.

Über Ostern war ich im Friaul, wo die Taufe meiner Nichte stattgefunden hat, und an einen Tag konnten meine Schwester und ich uns für einen Besuch in Venedig freischaufeln. Zwei im Ausland lebende Römerinnen, die Venedig zum ersten Mal sehen. Wir hatten leider nur wenige Stunden zur Verfügung und unser einziges Ziel war, uns von der Stadt treiben zu lassen: Eindrücke, Bilder, Emotionen, Düfte sammeln und uns dabei so weit wie möglich von den Touristenmassen zu entfernen. Fast unmöglich, aber wir sind immer in kleine Nebengassen geflohen. Bei mir hat die Stadt wie ein Blitz eingeschlagen und mir hat es den Atem verschlagen. Beim Sichten der vielen Fotos kommt es mir im Nachhinein wie eine Fata Morgana vor, es war alles im Zeitraffer. Zum Teil kommt es mir so vor, als wäre ich gar nicht dort gewesen, als hätte ich die vielen Farben (trotz grauem Himmel) gar nicht gesehen. Weiter »

Endlich wieder Bärlauch

Geschrieben am 29 März 2015 | 8 Kommentare

Nach 8 Jahren Bloggen ist es nicht leicht, das Rad neu zu erfinden und nicht immer hat man Lust zu experimentieren. So greift man oft auf zig Mal erprobte und bewährte Rezepte zurück. Auch wenn Neugier mich sicherlich in der Küche immer begleiten wird, ist für mich die Zeit rum, in der jedes vorgestellte Rezept aussergewöhnlich und originell sein muss. Das gehört auch zum Gefühl, zu Hause angekommen zu sein – vertraute Düfte und Zutaten. So passiert es mir immer öfter, dass wenn es endlich wieder eine geliebte Zutat gibt, ich erstmal meine Lieblingsrezepte nachkoche, anstatt Neues auszuprobieren. So ist es gerade auch mit dem Bärlauch, den es endlich wieder im Wald und auf dem Markt gibt. Als erstes musste ich meine leckere Cremesuppe kochen, da führt kein Weg dran vorbei. Weiter »

Geschmorte Artischocken – wie die meiner Nonna

Geschrieben am 6 März 2015 | 17 Kommentare

Kennt Ihr dieses Glücksgefühl das man spürt, wenn man plötzlich und unverhofft durch Gerüche und Geschmack in die Kindheit katapultiert wird? So, dass passiert mir jedes Mal (und das passiert nicht oft), wenn ich beim Gemüsehändler Artischocken finde. Gute Artischocke. Oft entdecke ich sie im Supermarkt, sind dann aber so alt und vertrocknet, dass ich sie am liebsten dem Leiter der Gemüseabteilung an den Kopf werfen würde. Viele wissen wahrscheinlich mit diesem leckeren Gemüse nichts anzufangen und wissen auch gar nicht, wie man Artischocken putzt. Hier findet Ihr ein anschauliches Video, aber es gibt viele andere im Netz). In Rom kriegt man sie auf dem Markt sogar schon geputzt, das ist immer sehr praktisch.
Artischocken müsssen einfach frisch und knackig sein. Und am besten ohne viel “Wolle” drin.  Vor ein paar Tagen habe ich ganz tolle bei meinem Gemüsehändler entdeckt, der mich ab und zu mit solchen Raritäten überrascht und mir auch meine wöchentliche Ration Koriander besorgt!  Weiter »

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