Toskanischer Castagnaccio

Geschrieben am 26 Oktober 2009 | 56 Kommentare

Castagnaccio

Diesen Kuchen, der eigentlich gar kein Kuchen ist, sondern eher ein „Fladen“, wollte ich schon lange probieren. Als ich noch in Italien gelebt habe, habe ich ihn nie gekostet. Hier wo ich wohne, habe ich noch nie Kastaniemehl gefunden. Letzte Woche kam ein Paket aus Norddeutschland. Die liebe Eva schickte mir Kastanienmehl! Hab ich mich gefreut. So wurde gleich dieser toskanische Klassiker ausprobiert. Allerdings muss ich mit dem Begriff „Klassiker“ vorsichtig sein, denn so wie für den Wurstsalat, gibt es so viele verschiedene Varianten, daß es schwer für mich war, DAS Originalrezept zu finden. Es gibt Versionen mit Milch und Wasser, andere nur mit Wasser, welche mit oder ohne Zucker. Oder auch mit Schokolade. Ich habe irgendwann aufgegeben, nach dem perfekten Rezept zu suchen und habe nach meinen Recherchen improvisiert. Ich war vom Geschmack begeistert, kann mir aber vorstellen, daß es nicht jedermanns Sache sein wird. Der Geschmack ist sehr herb, am Anfang sogar leicht bitter, aber man gewöhnt sich sofort daran. Castagnaccio ist nicht wirklich eine Süßspeise, Kuchen auch nicht. Paßt gut zu einem leckeren Glas Wein, als Snack zwischendurch, zum Aperitiv, als Pausenbrot :-) Am nächsten Tag schmeckt er noch besser.

Zutaten für eine 26-28 cm – Springform

  • 300 g Kastanienmehl
  • 500 ml Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 EL Rohrzucker
  • 2 Handvoll Rosinen (in Wasser eingeweicht)
  • 1 Handvoll gehackte Walnüsse
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • 1 Rosmarinzweig (fein gehackt)

Das Kastanienmehl in eine Schüssel mit dem Wasser sieben. Vorsichtig verrühren, so daß keine Klümpchen entstehen. 1-2 EL Olivenöl, Zucker, Rosinen und Walnüsse unterrühren. Den flüssigen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben (der Teig sollte ca. 2 Finger hoch sein). Die Pinienkerne und den Rosmarin darüber streuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C für ca. 20-25 Minuten backen. Der Kastanienfladen ist gar, wenn die Oberfläche Risse aufweist und schön kross ist.

Castagnaccio

Kommentare

56 Responses to “Toskanischer Castagnaccio”
  1. Paola sagt:

    ciao,
    vi seguo sempre ..
    tanti complimenti per questo bellissimo blog.

  2. twostella il giardino dei ciliegi sagt:

    Anche il mio pane di segale è risultato piuttosto compatto e nello stesso tempo friabile. Ho spennellato la superficie con un' po di olio evo e acqua ed è risultata super croccante! L'ho anche biscottato per servirlo con un patè aromatico che proporrò sul blog :-)
    Baci

  3. fabien sagt:

    'sta settimana l'ho già fatto due volte… la prossima faccio i Necci… :)

    Ma quanto è buono il castagnaccioooooo!!!!

  4. Ara sagt:

    Non ce lo mettere lo zucchero, e unisci qualche fogliolina di ramerino (rosmarino)
    :)

    hai un bellissimo blog. Complimenti!

  5. Ara sagt:

    ops!!! c’era il ramerino

    scusa, scusa, scusa!

  6. Il castagnaccio lo facciamo spesso nella mia zona, s. vigilio di marebbe. Da noi ci sno molte castagne e quindi assieme alla marmellata di maroni si fa anche il castagnaccio e lo trovi in qualsiasi pasticceria. Buonissimo:)

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