Chianti

Geschrieben am 21 September 2010 | 67 Kommentare

Da bin ich wieder, nach drei Wochen erholsamen Urlaub, der mir Entspannung, unglaublich gutes Wetter, traumhafte Landschaften, leckeres Essen und nette Begegnungen geschenkt hat. Die Reise hat in der Toscana begonnen, wo wie in Reggello Gäste sehr guter Freunde waren. Von dort haben wir uns täglich in alle Himmelsrichtungen – ich werde natürlich ausführlich berichten. Die Toskana hat mich von Tag zu Tag neu begeistert. Diesmal habe ich mein Herz im Chianti-Gebiet gelassen: Malerische Dörfer, Weinberge, Olivenhaine, Märkte, Kapern an den Mauern, Blumen, Zypressen.

Am ersten Tag, einem Samstag, sind wir früh nach Greve gefahren. Auf der Piazza Matteotti findet samstags der Wochenmarkt statt. Unheimlich lebendig, voller Düfte – von frischen Kräutern bis hin zur Porchetta, dem Spanferkel, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Nur zwei Kilometer von Greve entfernt ein Weinbaurndorf wie aus dem Bilderbuch: Oben auf einem Hügel, das romantische. Montefioralle. Eine einzige kleine Gasse führt als Rundweg durche den Ort herum. In der Faschingszeit findet hier ein berühmtes Faschingskrapfenfest statt. Kulinarisch sind wir aber in Panzano: auf unsere Kosten gekommen: beim Starmetzger derAntica Macelleria Cecchini, wo man mit klassischer Musik von Cecchini selbst empfangen wird. Ein Mann, der sein Handwerk beherscht und aus voller Leidenschaft ausübt. Zu Mittag gegessen haben wir in der Enoteca Baldi  an der Piazza Bucciarelli. Eine große Weinauswahl, kleine aber feine Speisekarte und gemütliches Ambient. Hier habe ich die beste Bruschetta überhaupt gegessen (keine Selbstverständlichkeit!). Von Panzano sind wir Richtung Radda in Chianti gefahren und mussten nach jeder Kurve anhalten, um die atemberaubende Landschaft zu fotografieren. Nördlich von Radda dann ein kleines Juwel: Volpaia. Und meine Mutter die wieder sagte „Das ist der schönste Ort, den wir bis jetzt gesehen haben“ (das hat sie dann auch in  San Gimignano, Arezzo,  Monteriggioni … praktisch überall gesagt). Ich muss aber zugeben, daß ich mich in Volpaia am meisten verliebt habe.

So, das ist nur der Anfang einer langen Fotoreihe meines Urlaubs. Die Küche bleibt wegen guter Vorsätze erstmal zu. Aber es wird auch Rezepte aus dem Urlaub geben. Ich bin froh, wieder durchzustarten. Schön, Euch wiederzulesen.

Kommentare

67 Responses to “Chianti”
  1. Milena sagt:

    Che meraviglia Alex! Quelle piante di capperi sono così fotogeniche da farmi allungare la mano per coglierli o accarezzarne le foglie carnose ….
    Ben tornata :D

  2. pinguil sagt:

    sorry… il link al mio sito nel post precedente è errato !!

  3. Stefania sagt:

    Di recente mi è capitato di andare, purtroppo solo per un giorno, non lontano da questi magnifici posti e di rimanerne folgorata, tanto da non riuscire ancora a reprimere l’impulso di mollare tutto e cambiare vita!
    Grazie per le splendide foto! Vado a fare la valigia :-))

  4. angie sagt:

    Sempre impeccabile!Il Chianti sotto la tua macchina fotografica acquista un fascino maggiore di quello che ha già! Brava Alex.

  5. jacopo sagt:

    Adesso mi dici come faccio io a non salire in macchina di corsa e scappare a fare un tour toscano ? :-D

    P.s.: ma trovi sempre una luce perfetta ? Te pòssino !!!! :-)

    P.p.s.: sono perfettamente d’accordo con tua mamma (ogni posto è il più bello), ma anche con te: Volpaia è un incanto !

  6. Ancutza sagt:

    Che posti meravigliosi! Non vedo l’ora di vedere tutte le foto dei tuoi viaggi. Già, i fornelli, neach’io non trovo più il tempo di dedicarmi ai miei dolci, settembre è un mese troppo bello per non approfittarne per viaggiare…anche solo delle gite fuori porta.

  7. Fico&uva sagt:

    La toscana …una regione splendida, vista con il tuo obbiettivo é incantevole Alex!

  8. Lisa sagt:

    Bellissime foto…belle anche quelle di cecchini….sono stata a mangiare nel suo ristorante….mi hai rimandato a un bel ricordo….Complimenti….foto fantastiche…

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