Schneckenkuchen mit Haselnuss-Marzipan-Füllung

Geschrieben am 20 Mai 2013 | 10 Kommentare

Diesen Schneckenkuchen habe ich vor ein paar Wochen gebacken. An einem Sonntag, an den mal wieder draußen ein Unwetter tobte und der einzige Trost das Backen war. Heute ist genau so ein Tag: Ich sitze hier mit dicken Socken und dicker Strickjacke und friere (Hallooooo, es ist Ende Mai! Mai!!) und da fiel mir ein, dass ich noch ein paar Schnecken im Gefrierfach hatte. Also ab in den Ofen damit! Hefeteig ist für mich wie eine Streicheleinheit, genau das habe ich jetzt gebraucht! Den Kuchen habe ich etwas improvisiert, nachdem ich beim Osterbruch bei einer Freundin einen ähnlichen Kuchen probiert hatte, der mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Es war etwas gewagt ohne Rezept, aber es hat geklappt und er schmeckt echt gut.

Nicht zu süß, aber genauso mag ich ihn. Ihr könnt ruhig die Zuckermenge etwas erhöhen. So, und während er im Ofen wieder aufbackt, dachte ich mir, ich könnte mich doch endlich mal wieder um meinen Blog kümmern, hab ich ihn doch so vernachlässigt. Aber momentan bräuchte ich jeden Tag zusätzliche 4-5 Stunden, um alles stressfrei zu erledingen, also habt bitte etwas Nachsicht mit mir :-) So, es riecht schon ganz lecker! Bis hoffentlich ganz bald!

Für den Hefeteig

  • 500 g Mehl
  • 1 Hefewürfel (42 g)
  • 250 ml lauwarme Milch
  • 75 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 125 g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Milch zum Bestreichen

Für die Fullung

  • 250 g Haselnüsse
  • 100 g Marzipan
  • 200 g saure Sahne
  • 2 Eiweiss
  • 60 g Zucker

Für den Teig das Mehl in eine große Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröseln, mit etwas Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vermischen. Abgedeckt ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Die restliche Milch, den restlichen Zucker, die Eigelbe, die Butter und das Salz zum Vorteig geben und erst mit den Knethaken eines Rührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten. Den Teig ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: die Haselnüsse mit dem Zucker in einer Küchenmaschine fein mahlen. Den Marzipan in Stückchen und die Eiweisse hinzugeben und gut vermischen. Schliesslich die sauere Sahne unterheben und zu einer glatten Masse vermischen.

Wenn der Teig zur doppelten Größe gegangen ist, nochmal kräftig durchkneten und mit dem Nudelholz zu einem Rechteck (ca. 30 x 40 cm) ausrollen. Den Teig mit der Haselnussmasse gleichmäßig bestreichen und von der langen Seite aufrollen. Mit einem scharfen Messer di Teigrolle in gleichmässige Scheiben (ca. 4 cm dick) schneiden und die Schnecken mit der Schnittfläche nach oben/unten in einer gefettete Springform verteilen. Weitere 20 Minuten gehen lassen, den Kuchen mit etwas Milch bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C circa 60 Minuten backen. Falls nötig zwischendruch mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird.

Kommentare

10 Responses to “Schneckenkuchen mit Haselnuss-Marzipan-Füllung”
  1. Benedetta sagt:

    che voglissima! quanto sono grandi i cubetti di lievito da te :) ! qui sono da 25g! che dici, verrà bene lo stesso con il lievito di birra secco..? un abbraccio cara, speriamo arrivi presto un pochino di caldo..!

    • Alex sagt:

      Sì, qui sono enormi i cubetti. Sicuramente puoi usare anche il lievito secco.
      Qui danno freddo per tutta la settimana, non so come resisterò. E la torta è finita!

  2. Basler Dybli sagt:

    Lecker + tolle Bilder ! Darf ich fragen welchen Durchmesser die verwendete Springform hatte ? Danke für die klärende Antwort.

  3. Arianna sagt:

    E se la torta ha scacciato via il magone del brutto tempo oggi la faccio anche io!! Buonissima, e se è meno dolce è anche più buona per i miei gusti!

  4. Anna L. sagt:

    Che meraviglia di torta ,ma tocca ringraziare il mal tempo perché se no non la avresti mai fatta ,Comunque io la farò anche se il tempo è bellissimo giacche è una torta magnifica. Un abbraccio

  5. rosa sagt:

    sto per svenire. e non vorrei che mentre io me ne sto lì svenuta la torta mi sparisce sotto il naso… :-)
    no, sul serio: vorrei provarla al volo solo per inebriarmi di questi aromi!

  6. Elvira sagt:

    Alex mi hanno regalato una quantità imbarazzante di nocciole…da sgusciare ovviamente! Se mi dice bene fanno un po‘ di domenicche di pioggia anche qui, e uso la prima per sgusciarle e la seconda per fare il dolce. Tra l’altro la torta delle rose è uno di quei miti che non ho mai fatto, pur adorando i dolci lievitati con il lievito di birra (vero, eh, avete i cubettoni lassù! :)

  7. ficoeuva sagt:

    4 o 5 ore in più potrebbero bastare effettivamente per riuscire a fare il minimo … anche il nostro blogghino langue anche se cerchiamo di metterci impegno…
    A dirla tutta una torta di rose come questa mi fa venire voglia di scrivere un post adesso :-)
    bacioni Alex
    ficoeuva

  8. Alba sagt:

    Sembra squisita! Ci proverò anch’io.
    Grazie e speriamo che il tempo migliori.
    Alba

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