Mein erster Versuch mit Gewürzgurken

Geschrieben am 3 August 2015 | 10 Kommentare

Diese Sommerwochen vergehen mit viel angenehmer Hausarbeit, Einwecken und Essen im Garten. Die Tomaten wachsen und gedeihen, die Zucchini auch, und ich glaube, ich wäre auch eine gute Bäuerin geworden. Das „langsame Leben“ sagt mir doch sehr zu. Nächstes Jahr werde ich dann auch kleine Gurken anbauen, dann brauch ich sie nicht zu kaufen, um sie einzuwecken.

Meine deutsche Oma hatte immer große Vorräte an Eingemachte. Und wenn wir nach zwei langen Reisetagen aus Rom im Münsterland ankamen, rasten wir sofort in den Keller, um ein Glas Gewürzgurken aufzumachen. So herrlich süss-sauer, mein Vater war verrückt danach. Und jedes Mal wenn ich aus Deutschland mit dem Auto nach Rom fuhr, hiess es nur „Bring mir Gurken“. Und so fuhr ich mit mindestens 30 Gläsern über die Alpen! E konnte ein ganzes Glas an einem Abend verputzen, so sehr hat er sie geliebt.

Nun kann ich noch nicht sagen, ob mein erster Versuch geglückt ist, aber ich vertraue da voll und ganz dem Kleinen Kuriositätenladen, denn Steph hat mich noch nie enttäuscht und in Sachen Einwecken hat sie echt was drauf. Ich werde dann berichten, wie sie mir geschmeckt haben.

Zutaten für 6 800 ml Gläser
2 kg kleine Einlegegurken
50 g Salz
kaltes Wasser
350 g Zwiebeln
300 ml Weißweinessig
300 ml Apfelessig
300 ml Weißwein
500 ml Wasser
300 g Zucker
40 g Salz
15 Pimentkörner
15 Wacholderbeeren
20 g Senfsaat
1 TL Koriandersaat
Für jedes Glas
1 Lorbeerblatt
2 Zweige/Blüten Dill
Zubereitung

Erster TagAm Vorabend die Gurken gut reinigen, eventuell abbürsten und kalt abspülen. In eine große Schüssel geben, das Salz dazugeben und mit kaltem Wasser auffüllen, so dass alle Gurken bedeckt sind. Eventuell mit einem Teller oder Platte beschweren, damit alle Gurken unter Wasser bleiben. Das ist wichtig, damit sie knackig bleiben.
Zweiter Tag
Die Gläser sterilisieren. Die Zwiebeln schälen und sehr fein schneiden, am besten mit einer Mandoline. Essig, Weißwein, Wasser, Zucker und Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Währenddessen die Gewürze in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie anfangen zu duften. Mit den Zwiebelringen in den Sud geben und ca. 5 Minuten köcheln lassen.
In jedes steriliserte Glas ein Lorbeerblatt und zwei Zweige/Blüten Dill geben und die Gurken dicht in den Gläsern verteilen. Mit dem Sud und den Zwiebeln auffüllen und die Gläser gut verschließen. Die Gläser in einen großen Topf mit Wasser stellen (das Wasser sollte die Temperatur des Suds haben), auf 80 °C erhitzen und ca. 20 Minuten einwecken. Die Gurkengläser herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Am besten ca. 3-4 Wochen ziehen lassen, bevor man sie verzehrt.
Quelle: Kleiner Kuriositätenladen / Deutschland Vegetarisch (Stevan Paul)

Kommentare

10 Responses to “Mein erster Versuch mit Gewürzgurken”
  1. Ulica sagt:

    Ciao :)
    E‘ vero, i fiori di aneto danno un gusto molto buono ai cetrioli. Noi conserviamo i cetrioli anche in acqua salata con gli stessi odori, solo che al posto dell’aceto e vino usiamo solo acqua e sale, l’acqua la facciamo bollire insieme al sale, poi la versiamo nel vasetto sui cetrioli. Dopo due settimane si possono mangiare. Sono buonissimi anche cosi’…
    Una bella settimana!
    Ulica :)

  2. Daniela sagt:

    OOOOHHHHH che meraviglia!!!!
    Io adoro i cetrioli e i cetriolini….tempo fa assaggiai quelli fatti dalla signora polacca che accudisce il nonno, non so che erbe e spezie utilizzò ma erano fantastici!!!
    Anche questi hanno un bel aspetto…..Complimenti!!!! :)
    Le tue foto sono sempre bellissime!!

    • Alex sagt:

      Grazie mille Daniela. Credo che ci siano tante ricette diverse e le spezie variano. La mia vicina mette anche foglie di rafano per farli rimanere croccanti e dare un po‘ di piccantezza

  3. Britta sagt:

    Angenehme Hausarbeit? Liebe Alex, du bist herzlich eingeladen :D ich mach uns danach auch eine schöne Flasche Wein auf und koch was Schönes!
    Ich hasse das wenn es so warm ist ;-)
    Die Gurkenbilder sind wunderschön!

  4. Anonymous sagt:

    Einfach nur schön!

  5. Roberta sagt:

    Sempre tanti complimenti, ma per le bacche di pimento si intende il pepe garofanato vero? “ Pimenta dioica“. Grazie per tutto ciò che presenti e per il tuo garbo.

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